Kurz zusammengefasst: Selbst schreiben bringt dich am nächsten an dein eigenes Fachwissen, kostet aber viel Zeit. Freelancer und Agenturen bringen zusätzliche Kraft und Beratung, brauchen aber Absprache. Einzelne KI-Werkzeuge machen das Schreiben schneller. Eine Automatisierung übernimmt den ganzen laufenden Ablauf, braucht dafür aber am Anfang klare Regeln.
Schau nicht nur auf den Preis pro Text
Ein fertiger Text ist nur das Ergebnis, das man am Ende sieht, nicht die ganze Arbeit dahinter. Davor müssen Themen gesucht, vorhandene Seiten geprüft und geklärt werden, was Menschen wirklich wissen wollen. Danach kommen noch die Vorschau-Texte für Google, Links, die Arbeit im Website-System, die Prüfung und spätere Updates dazu.
Ein billiger Text kann am Ende teuer werden, wenn dein Team alle anderen Schritte selbst erledigen muss. Umgekehrt kann Selbermachen günstig sein, wenn Fachwissen, SEO-Kenntnisse und genug Zeit im Team schon vorhanden sind.
Weg 1: Alles selbst machen
Vorteile
- Direkter Zugriff auf dein eigenes Wissen und deine Erfahrung mit Kunden
- Volle Kontrolle darüber, wie du dich zeigst und was veröffentlicht wird
- Niemand von außen muss sich erst in heikle oder schwierige Themen einarbeiten
Grenzen
- Recherche, Schreiben, Veröffentlichen und Auswerten konkurrieren mit dem normalen Tagesgeschäft
- Du musst SEO-Grundlagen selbst gut kennen
- Es hängt oft an einer einzelnen Person, ob es weitergeht
Passt besonders gut, wenn dein Team gerne schreibt, SEO schon kennt und regelmäßig Zeit dafür findet.
Weg 2: Freelancer oder klassische Agentur
Vorteile
- Zusätzliche Arbeitskraft und, je nach Anbieter, auch Beratung
- Gute Abstimmung bei schwierigen Themen möglich
- Passt auch für größere Kampagnen oder Aufgaben über einzelne Texte hinaus
Grenzen
- Qualität und Leistung sind sehr unterschiedlich je nach Anbieter
- Du musst trotzdem Briefings schreiben, Feedback geben und alles freigeben
- Veröffentlichung, Erfolgsmessung und spätere Updates sind oft nicht automatisch mit dabei
Passt besonders gut, wenn dir Beratung und individuelle Texte wichtiger sind als ein fester, gleichbleibender Rhythmus.
Weg 3: Ein einzelnes KI-Schreibprogramm
Vorteile
- Schnelle Entwürfe und verschiedene Formulierungen
- Günstiger Einstieg
- Gut für Teams, die den Rest des Ablaufs schon gut können
Grenzen
- Du musst Thema, Fakten, Links und Veröffentlichung komplett selbst steuern
- Die Ausgabe kann gut klingen, aber trotzdem falsch oder zu allgemein sein
- Es lernt nicht automatisch aus deinen echten Google-Zahlen dazu
Passt besonders gut, wenn nur das Schreiben selbst schneller gehen soll. Den genauen Unterschied erklärt unser Beitrag Text-Werkzeug oder Automation.
Weg 4: Eine kontrollierte Content-SEO-Automatisierung
Vorteile
- Ein fester Ablauf von der Themensuche bis zur Veröffentlichung
- Immer der gleiche Qualitäts-Standard, statt jedes Mal neu anzufangen
- Dein Wissen, deine Themen und echte Google-Zahlen fließen zusammen ein
- Planbare Produktion, als Entwurf oder direkt veröffentlicht
Grenzen
- Braucht ein gutes Onboarding (den Start mit allen wichtigen Infos) und geprüftes Wissen
- Löst keine technischen Probleme deiner Website und ersetzt keine Fachprüfung
- Bessere Platzierungen, mehr Besucher oder mehr Verkäufe kann niemand garantieren
Passt besonders gut, wenn du regelmäßig zu klaren Themen veröffentlichen willst und weniger eigene Arbeit haben möchtest, ohne die Kontrolle komplett abzugeben.
Sieben Fragen für die richtige Entscheidung
- Strategie: Wer entscheidet, welche Themen wichtig sind?
- Fachwissen: Wie kommt dein echtes Wissen in jeden Text hinein?
- Zeit: Wie viele Texte schafft ihr realistisch pro Monat?
- Kontrolle: Welche Texte dürfen direkt online gehen, welche brauchst du vorher zu sehen?
- Technik: Wer kümmert sich um Website-System, Links und ob Google die Seiten findet?
- Zahlen: Wer schaut sich Klicks, Impressionen und Suchanfragen an?
- Gesamtkosten: Welche eigene Zeit und welche externen Kosten gehören wirklich dazu?
Der häufigste Denkfehler: „Ein Text ist fertig" wird mit „SEO ist erledigt" verwechselt. Ohne die passende Website-Struktur, Veröffentlichung, gute Links und spätere Auswertung bleibt ein Text nur ein einzelnes Dokument ohne Wirkung.
Was bleibt in jedem Fall bei dir?
Egal für welchen Weg du dich entscheidest: Deine Ziele und dein Fachwissen bleiben bei dir. Niemand von außen kann sicher wissen, was dein Angebot wirklich leistet oder welche Aussage riskant sein könnte. Ein guter Dienstleister macht diese Verantwortung leichter, er nimmt sie dir aber nicht komplett ab.
Deshalb sollte jeder Weg einen klaren Ablauf für Regeln, Quellen, Änderungswünsche und Freigaben haben. Bei SEOTHON wird das für jedes Projekt festgehalten. Im Dashboard siehst du jederzeit Texte, Themen, Änderungswünsche und Zahlen.
Was kostet welcher Weg wirklich?
Beim Selbermachen zählen deine eigenen Arbeitsstunden, Einarbeitung und die Zeit, die dir für andere Dinge fehlt. Bei Freelancer oder Agentur kommen neben dem Angebot auch Briefing, Abstimmung und die Arbeit im Website-System dazu. Beim KI-Werkzeug kommen Bedienung, Prüfung und Veröffentlichung obendrauf. Bei der Automatisierung zählen die Einrichtung, das laufende Paket und die Zeit, die du selbst noch für Freigaben brauchst.
Der Preis allein sagt noch nichts darüber, ob sich etwas lohnt. Schau dir Besucherzahlen, wie viele davon wirklich kaufen, und die Gesamtkosten getrennt an. Unser Rechner zur SEO-Wirtschaftlichkeit macht das sichtbar, ohne einen festen Gewinn zu versprechen.
Vergleiche außerdem immer den gleichen Leistungsumfang über den gleichen Zeitraum. Ein Angebot für „nur einen Text" ist nicht dasselbe wie ein Paket mit Themenplanung, Veröffentlichung und späterer Verbesserung.
Kann man die Wege auch mischen?
Ja. Dein eigenes Team kann Wissen und Freigaben liefern, während die Automatisierung den laufenden Ablauf übernimmt. Eine Agentur kann Beratung und Kundenkontakt übernehmen und SEOTHON für die eigentliche Produktion nutzen. Besonders heikle Texte kannst du weiterhin selbst von Hand schreiben.
Oft ist die beste Lösung kein kompletter Ersatz, sondern eine klare Aufteilung der Aufgaben. Für Agenturen erklären wir das genauer auf der Seite SEOTHON für Agenturen.
Häufige Fragen
Ist Automatisierung immer die günstigste Lösung?
Nicht immer. Bei ganz wenigen, sehr heiklen Texten kann es besser sein, sie einzeln von Hand zu schreiben. Bei regelmäßigen, klaren Themen spart eine Automatisierung meist am meisten Zeit.
Verliere ich bei einer Automatisierung die Kontrolle?
Nicht unbedingt. Ein Entwurfs-Modus, dein eigenes Wissen im System und klare Freigaben sorgen dafür, dass du weiterhin mitentscheidest.
Kann eine Agentur SEOTHON für ihre Kunden nutzen?
Ja. Die Agentur kann weiterhin beraten und mit dem Kunden sprechen, während die laufende Text-Produktion planbarer wird.
Den passenden Weg für dein Projekt finden
Im Gespräch schauen wir uns nicht nur an, wie viele Texte du möchtest, sondern auch dein Thema, deine Zeit und wie deine Website technisch aufgestellt ist.
Beispiel: Der billigste Text ist nicht immer der günstigste Weg
Ein Unternehmen plant vier Texte im Monat. Für einen einzigen Text braucht es zum Beispiel: zwei Stunden Fachwissen sammeln, drei Stunden schreiben, eine Stunde Abstimmung und je eine halbe Stunde für Website-Arbeit und Auswertung. Bei vier Texten sind das schon etwa 28 Stunden Arbeit im Monat, noch ohne Ausfälle oder Überarbeitungen mitgerechnet.
Selbst machen
Gut, wenn Wissen, Schreib-Können und freie Zeit da sind. Die Gefahr: Das Tagesgeschäft schiebt es immer wieder nach hinten.
Klassische Agentur
Gut für Beratung und größere Kampagnen. Wichtig zu klären: Wer kümmert sich um die laufende Übergabe und die Auswertung der Zahlen?
Einzelnes KI-Tool
Gut für schnelle Entwürfe. Wichtig zu klären: Wer prüft die Fakten, kümmert sich um Links und die spätere Auswertung?
Kontrollierte Automatisierung
Gut für regelmäßige Texte mit festen Regeln. Wichtig zu klären: Sind dein Angebot und deine Freigabe-Regeln schon klar genug?
Die 28 Stunden sind kein fester Marktwert, sondern nur ein Rechenbeispiel. Für eine faire Entscheidung solltest du deine eigene Zeit, externe Kosten, wie oft du veröffentlichen willst und das Qualitätsrisiko zusammen anschauen. Manchmal ist das eigene Team klar die beste Wahl. Manchmal fehlt nicht das Können, sondern einfach ein verlässlicher Ablauf.
SEOTHON-Regel: Entscheide nicht nach dem Preis für einen einzelnen Text. Schau dir die ganze Kette an, vom Thema bis zur späteren Auswertung, inklusive der Arbeit, die bei dir intern noch übrig bleibt.
Quellen
- Kristina Halvorson und Melissa Rach: Content Strategy for the Web. Grundlage für Zuständigkeiten und Abläufe über die gesamte Lebensdauer eines Textes.
- Erwin Lammenett: Praxiswissen Online-Marketing. Einordnung verschiedener Online-Marketing-Leistungen.
Die Zeiten und Rollen im Beispiel sind frei erfunden. Sie dienen nur als Rechenvorlage und sind kein allgemeingültiger Wert.