Vertrag zur Auftragsverarbeitung

nach Art. 28 DSGVO zwischen dem Kunden (nachfolgend „Verantwortlicher“) und der SEOTHON GbR (Philipp Friebel & Maximilian Golda), Baumeister-Uhlig-Straße 17, 09128 Chemnitz (nachfolgend „Auftragsverarbeiter“). Stand: 20. September 2026. Dieser Vertrag wird mit Abschluss des Nutzungsvertrags über die SEOTHON-Content-SEO-Automatisierung gemäß §14 der AGB Vertragsbestandteil.

1. Gegenstand und Dauer

Der Auftragsverarbeiter erbringt für den Verantwortlichen die in den AGB beschriebenen Leistungen (Themenplanung, KI-gestützte Beitragserstellung, Qualitätsprüfung, Übergabe an das CMS des Verantwortlichen, Dashboard mit Auswertungen). Dabei verarbeitet er personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen. Die Dauer dieses Vertrags entspricht der Laufzeit des Nutzungsvertrags.

2. Art und Zweck der Verarbeitung, Datenarten, Betroffene

Zweck: Erstellung, Prüfung und Bereitstellung von Beiträgen für die Website des Verantwortlichen, Auswertung von Suchdaten der Website, Betrieb des Kundenkontos sowie, soweit die Option „Leserkommentare“ aktiv ist, Abruf und Auswertung der Kommentare unter den Beiträgen.

Art der Verarbeitung: Erhebung durch Zugriff auf das CMS und optional auf die Google Search Console des Verantwortlichen, Speicherung, Analyse, Übermittlung von Website-Inhalten an ein KI-Sprachmodell zur Texterstellung, Übermittlung von Kommentartexten an ein KI-Sprachmodell zur Einordnung und für Antwortvorschläge, Veröffentlichung vom Verantwortlichen freigegebener Antworten im CMS, Löschung.

Datenarten: Inhalte der Website des Verantwortlichen (Texte, Beiträge, Produktbeschreibungen), soweit darin personenbezogene Daten enthalten sind (etwa Namen von Ansprechpartnern, Autorennamen, Kundenstimmen); Zugangsdaten zu CMS und Google-Konten des Verantwortlichen; Suchdaten aus der Google Search Console (Suchanfragen, Klicks, Impressionen, ohne Nutzeridentifikation); Kontaktdaten der Nutzer des Kundenkontos (Name, E-Mail-Adresse) und von Teamzugängen; bei aktiver Option „Leserkommentare“ Texte von Leserkommentaren samt Datum und zugehörigem Beitrag – ohne Name, E-Mail-Adresse und IP-Adresse der Kommentierenden.

Betroffene: Mitarbeiter und Ansprechpartner des Verantwortlichen, Autoren und in Website-Inhalten genannte Personen, Nutzer des Kundenkontos, Personen, die Beiträge auf der Website des Verantwortlichen kommentieren.

3. Weisungsgebundenheit

Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten nur im Rahmen der Leistungsbeschreibung und auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen. Weisungen erteilt der Verantwortliche über die Einstellungen im Dashboard (insbesondere Projektangaben, Themen, Freigabe von Beiträgen, Anbindungen) oder in Textform an [email protected]. Hält der Auftragsverarbeiter eine Weisung für rechtswidrig, teilt er dies dem Verantwortlichen unverzüglich mit und darf die Ausführung bis zur Klärung aussetzen.

4. Pflichten des Auftragsverarbeiters

5. Pflichten des Verantwortlichen

Der Verantwortliche ist für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung und die Wahrung der Betroffenenrechte verantwortlich. Er stellt sicher, dass er die Zugänge zu CMS und Google Search Console rechtmäßig erteilen darf, und stellt dem Auftragsverarbeiter keine personenbezogenen Daten bereit, die für die Leistung nicht erforderlich sind (insbesondere keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO).

6. Kontrollrechte

Der Verantwortliche kann sich vor Beginn und während der Verarbeitung von der Einhaltung der technischen und organisatorischen Maßnahmen überzeugen. Dazu stellt der Auftragsverarbeiter auf Anfrage eine Selbstauskunft, die Beschreibung der Maßnahmen und vorhandene Nachweise seiner Unterauftragsverarbeiter bereit. Prüfungen vor Ort erfolgen nach Ankündigung mit angemessener Frist während der üblichen Geschäftszeiten und ohne Störung des Betriebs; der Aufwand wird angemessen vergütet, soweit die Prüfung nicht durch einen konkreten Anlass veranlasst ist.

7. Technische und organisatorische Maßnahmen

8. Unterauftragsverarbeiter

Website, Dashboard und Mailserver betreibt der Auftragsverarbeiter auf eigenen Servern in Deutschland. Der Verantwortliche stimmt dem Einsatz der folgenden Unterauftragsverarbeiter zu:

Der Auftragsverarbeiter informiert den Verantwortlichen über beabsichtigte Änderungen (Hinzufügen oder Ersetzen) mindestens vier Wochen im Voraus per E-Mail. Der Verantwortliche kann der Änderung aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund innerhalb dieser Frist widersprechen; kommt keine Einigung zustande, kann jede Seite den Nutzungsvertrag zum Wirksamwerden der Änderung kündigen. Mit den Unterauftragsverarbeitern bestehen Vereinbarungen, die den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entsprechen, mit Ausnahme von Anthropic (siehe dort).

9. Löschung und Rückgabe

Nach Beendigung des Nutzungsvertrags kann der Verantwortliche seine Kontodaten im Kundenkonto exportieren. Auf Antrag des Verantwortlichen löscht der Auftragsverarbeiter alle im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten innerhalb von 30 Tagen und bestätigt die Löschung, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Zugänge zu CMS und Google-Konten des Verantwortlichen werden mit Beendigung der jeweiligen Anbindung gelöscht. Leserkommentare werden höchstens zwölf Monate ab ihrer Veröffentlichung gespeichert; beim Entfernen der Option werden sie aus dem Projekt entfernt und nach 30 Tagen endgültig gelöscht.

10. Haftung, Schlussbestimmungen

Für die Haftung gilt Art. 82 DSGVO; im Übrigen gelten die Haftungsregelungen der AGB. Bei Widersprüchen zwischen diesem Vertrag und den AGB geht dieser Vertrag in datenschutzrechtlichen Fragen vor. Es gilt deutsches Recht. Änderungen dieses Vertrags bedürfen der Textform.

← Zurück zu den AGB